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	<title>Aus dem Newsletter &#8211; LoKoNet</title>
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	<description>Netzwerk Lokale Konfliktforschung und Bearbeitung</description>
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	<title>Aus dem Newsletter &#8211; LoKoNet</title>
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	<item>
		<title>Frieden beginnt vor Ort: Erfahrungen aus der internationalen Konfliktbearbeitung</title>
		<link>https://www.lokonet.de/frieden-beginnt-vor-ort-erfahrungen-aus-der-internationalen-konfliktbearbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[von Beatrix Austin (Leitung „Konflikttransformationsforschung“, Berghof Foundation)  Angesichts aktueller globaler und regionaler Krisen und der gelegentlich um sich greifenden Endzeitstimmung lohnt es sich, den Blick auf Erfahrungen aus der internationalen lokalen Konfliktbearbeitung zu richten. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und national oder international verfahrener Verhandlungsprozesse haben sich lokale Ansätze als besonders wertvoll –  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-1"><p><strong>von Beatrix Austin (Leitung „Konflikttransformationsforschung“, Berghof Foundation)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Angesichts aktueller globaler und regionaler Krisen und der gelegentlich um sich greifenden Endzeitstimmung lohnt es sich, den Blick auf Erfahrungen aus der internationalen lokalen Konfliktbearbeitung zu richten. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und national oder international verfahrener Verhandlungsprozesse haben sich lokale Ansätze als besonders wertvoll – und wirksam – erwiesen. Dabei bedeutet Konfliktbearbeitung nicht zwangsläufig, einen schnellen Konsens zu erreichen – im Gegenteil: Kontroverse Auseinandersetzungen sind notwendig und können durchaus produktiv sein, wenn sie konstruktiv geführt werden.</p>
<p>Die Berghof Foundation arbeitet seit 1971 mit einem breiten Friedensbegriff. Frieden ist kein Endzustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Frieden zeigt sich in der Abnahme direkter, kultureller und struktureller Gewalt und der Zunahme menschlicher Sicherheit sowie gesamtgesellschaftlicher Gerechtigkeit. Dabei ist auch die innere Arbeit wichtig – etwa die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und die Fähigkeit, mit Widerständen umzugehen. (Ein wunderbares Projekt, das diesen Friedensbegriff heute begreifbar macht, ist das von Roger MacGinty und Pamina Firchow initiierte „Everyday Peace Indicators“, siehe z.B. MacGinty, Everyday Peace: How So-called Ordinary People Can Disrupt Violent Conflict, 2021.)</p>
<p>Aus den Erfahrungen der Berghof Foundation aus mehr als 50 Jahren Engagement kristallisieren sich für mich drei wesentliche Bedingungen für wirksame konstruktive Friedensarbeit und Konfliktbearbeitung heraus:</p>
<p><strong>Erstens, „Bringing Peacebuilding Home“ – Friedenswirkung im Alltag verankern</strong></p>
<p>Friedens- und Konfliktarbeit sollte im Alltag erfahrbar werden und im lokalen Leben verankert sein. Es ist relevant, dass Akteur:innen in lokalen Kontexten sichtbar und hörbar sind, sodass Wirkungen vor Ort spürbar werden. Es sind meist nicht externe Akteure, sondern sogenannte<em> Insider Peacebuilder</em> – Menschen aus dem jeweiligen Kontext – die Frieden „nach Hause bringen“ können. Sie kennen die lokalen Dynamiken, sind Teil der Gemeinschaft und können dadurch Vertrauen aufbauen und langfristig wirksam sein. Diese Akteur:innen gilt es gezielt zu stärken, zu begleiten und zu schützen.</p>
<p><strong>Zweitens, <em>Agency</em> und <em>Power</em> als Selbstwirksamkeit stärken</strong></p>
<p>Handlungsmacht und Gestaltungskraft entstehen oft im Lokalen. Diese Räume verfügen über eine hohe Beharrungskraft, können kreativ und widerständig sein. Sie sind zugänglicher für das eigene Handeln (z.B. sich in Kirche, Sportverein oder der Schule der Kinder engagieren) und eher in der erfahrbaren „sphere of influence“ – d.h. die beteiligten Menschen erleben selbst, dass sich etwas bewegt – oder wodurch etwas blockiert (wird). Es gilt, diese Potenziale zu stärken und gezielt in politische Prozesse einzubinden, um Veränderungen von unten zu ermöglichen. Hoffnung und transformative Kraft entstehen oft genau hier, im lokalen Raum. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Die lokale Ebene darf nicht romantisiert werden, und in Deutschland 2025 gerät sie vielerorts machtvoll von außen und innen unter Druck (siehe z.B. <strong><a href="http://www.motra.info">Motra Monitor 2023/2024</a></strong>). In vielen Kontexten ziehen sich zivilgesellschaftliche Kräfte zurück – etwa aufgrund von Einschüchterung oder Repression. Dennoch bleibt das Lokale ein bedeutender Ort für Friedensarbeit, sofern es gezielt gestärkt wird.</p>
<p><strong>Drittens, zugängliche und flexible Sprache fördert Verständnis und Verständigung</strong></p>
<p>Friedensakteure benötigen eine Sprache, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaft als auch im internationalen Dialog anschlussfähig ist. Eine klare, direkte Kommunikation, die komplexe Zusammenhänge verständlich macht, ist essenziell – nicht nur, um zu informieren, sondern um Menschen zum Dialog einzuladen und Brücken zu bauen. Friedensarbeit ist nicht umsonst – lokal, regional und international – eng an Austausch, Dialog und an das neugierige und offene Miteinander-Sprechen gebunden (siehe z.B. N. Ropers, Basics of Dialogue Facilitation, 2018).</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Konflikte und Emotionen bei Windenergieprojekten</title>
		<link>https://www.lokonet.de/konflikte-und-emotionen-bei-windenergieprojekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[von Wiebke Heider und Emanuela Boretzki  Windenergie gilt als Schlüssel zur Energiewende – doch wo Windräder geplant werden, weht oft ein starker Wind des Widerstands. Was auf den ersten Blick als sachliche Auseinandersetzung über Standorte, Schall oder Landschaftsbild beginnt, entpuppt sich schnell als komplexes Geflecht aus Emotionen, Identität, und wahrgenommenen Ungerechtigkeiten. Im  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><strong>von Wiebke Heider und Emanuela Boretzki</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Windenergie gilt als Schlüssel zur Energiewende – doch wo Windräder geplant werden, weht oft ein starker Wind des Widerstands. Was auf den ersten Blick als sachliche Auseinandersetzung über Standorte, Schall oder Landschaftsbild beginnt, entpuppt sich schnell als komplexes Geflecht aus Emotionen, Identität, und wahrgenommenen Ungerechtigkeiten.</p>
<p>Im Zentrum dieser Auseinandersetzungen steht oft ein unsichtbares, aber wirkungsmächtiges Dreieck: <strong>Konflikt – Emotion – mediative Haltung</strong>. Konflikte im Bereich erneuerbare Energien entstehen nicht allein durch Fakten, sondern vor allem durch subjektive Bewertungen: Verlust von Heimatgefühl, Sorgen um die Gesundheit oder der Eindruck, übergangen worden zu sein. Emotionen wie Wut, Angst oder Ohnmacht beeinflussen den Diskurs – oft weit stärker als Argumente. Hinzukommen als darunter liegende Schicht längst vergessene Konflikte aus der Vergangenheit, wenn z.B. die Großväter der heutigen Betroffenen sich in der Schule schon nicht leiden konnten. Juli Zeh hat das in ihrem Buch „Unterleuten“ im Jahr 2016 eindrucksvoll beschrieben. Nur das Ende haben wir als Energiewende-Mediatorinnen noch nicht erlebt, ansonsten beschreibt es unseren Arbeitsalltag sehr gut.</p>
<p>Warum mediative Moderation? Mediator:innen sind zu Allparteilichkeit und Neutralität verpflichtet. Sie beraten bei der Prozessgestaltung und schaffen oft in Einzelgesprächen einen Raum, in dem emotionale Spannungen benannt und bearbeitet werden können. Auch wenn es sich nicht um eine klassische Mediation handelt, bringen sie die Beteiligten zurück in einen Dialog, der Verständnis fördert und gemeinsame Lösungen möglich macht – sei es durch Beteiligungsmodelle, transparente Kommunikation oder kreative Kompromisse bei der Standortwahl.</p>
<p>Uns erzählen betroffene Gemeinden, dass herkömmliche Moderation, die vom Investor bezahlt wird, von den Einwohnerinnen und Einwohnern als parteiisch empfunden wird, da sie versucht, die Meinungsbildung im Sinne des Auftraggebers zu gestalten. Das führt in der Region zu großer Verärgerung über den Vorhabenträger und erschwert das weitere Vorgehen.</p>
<p>Mediative Moderation ist im Sinne der Allparteilichkeit dazu verpflichtet, alle Meinungen gleichberechtigt aufzunehmen und zu moderieren. Besonders in Kommunen, in denen Windenergieprojekte auf Widerstand stoßen, bietet mediative Moderation eine Chance, verhärtete Fronten zu lösen – und eine demokratische Kultur der Mitgestaltung zu stärken. Denn nur wenn alle Stimmen gehört werden, kann die Energiewende vor Ort gelingen.<br />
Weitere Informationen: <strong><a href="https://www.energiewende-mediation.de/">www.energiewende-mediation.de</a></strong></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>3 Fragen, 3 Antworten mit Olaf Meining (Bürgermeister der Hansestadt Salzwedel)</title>
		<link>https://www.lokonet.de/3-fragen-3-antworten-mit-olaf-meining-buergermeister-der-hansestadt-salzwedel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[von Olaf Meining, die Fragen stellte Alexander Krahmer (FHE)  Was sind aktuelle Konflikte, mit denen Sie in Ihrer Kommune konfrontiert sind? Derzeit ist die Ausweisung von Flächen für Windenergie ein viel diskutiertes Thema in der Salzwedeler Bevölkerung und in den kommunalpolitischen Gremien. Hier gilt es u.a. zwischen den Interessen Einzelner und der  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p><strong>von Olaf Meining, die Fragen stellte Alexander Krahmer (FHE)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-6"><p><strong>Was sind aktuelle Konflikte, mit denen Sie in Ihrer Kommune konfrontiert sind?</strong><br />
Derzeit ist die Ausweisung von Flächen für Windenergie ein viel diskutiertes Thema in der Salzwedeler Bevölkerung und in den kommunalpolitischen Gremien. Hier gilt es u.a. zwischen den Interessen Einzelner und der Allgemeinheit sowie zwischen möglichen zusätzlichen Einnahmen für die Kommune und der Beeinträchtigung von Lebensqualität abzuwägen. In einigen Ortsteilen führt dies gerade zu einer Belastungsprobe der Gemeinschaft, wenn ein Ortsbürgermeister einschätzt: „Es geht ein Riss durch unseren Ort.“ Hinzu kommen politisch „eingefärbte“ Grundüberzeugungen zu dieser Thematik, die eine sachliche Auseinandersetzung erschweren.</p>
<p><strong>Wie kann bei dieser Art Konflikten der Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung Ihre Arbeit vor Ort unterstützen?</strong><br />
Die Moderation solcher Konfliktbereiche durch externe Fachleute kann ggf. helfen die gegenseitigen Argumente zu versachlichen, nach Alternativen und Kompromissen zu suchen. Wie oft sollte hier nicht „weiß“ oder „schwarz“ als Ergebnis stehen. Die Kommunale Konfliktberatung bringt m.E. ein fundiertes Erfahrungswissen aus anderen Themen- und Konfliktbereichen mit, die hier unterstützend eingesetzt werden können.</p>
<p><strong>Was sind darüber hinaus notwendige Mittel, um solche oder ähnliche Formen von Konflikten wirksam und nachhaltig zu bearbeiten?</strong><br />
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einerseits noch viel Unwissenheit vorherrscht, andererseits z.T. eine gezielte Einflussnahme versucht wird. Beides zu vermeiden geht nur über den Weg einer bestmöglichen Information. Ich selbst habe dazu bereits „spätabendliche“ Kommunikationen über Kurznachrichtendienste geführt, was durchaus auch einmal zur Aufklärung beigetragen hat.<br />
Hinzu kommt gerade bei diesem Thema, dass die Aufklärungsarbeit eines bundespolitischen Themas nicht allein der kommunalen Ebene überlassen sein darf. Hier muss der Bund (sowie ggf. das Land) schlichtweg seine Hausaufgaben erledigen.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Partnerfachtagung K3B 2024 (Dokumentation)</title>
		<link>https://www.lokonet.de/partnerfachtagung-k3b-2024-dokumentation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Krahmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Kompetenzzentrum kommunale Konfliktberatung (K3B)  Im vergangenen Jahr brachte das K3B bei seiner Partnerfachtagung in Leipzig verschiedene kommunale Akteur*innen, Fachkräfte der Konfliktberatung, Wissenschaftler:innen und viele Interessierte zusammen. Die Tagung eröffnete Raum für anregende Debatten und Austausch, während Impulse zur demokratische Konfliktbearbeitung im Lokalen aus Praxis wie Wissenschaft kamen. zur DOKUMENTATION     [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><p><strong>Kompetenzzentrum kommunale Konfliktberatung (K3B)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p><span id="span-451-14167" class="ct-span oxy-stock-content-styles">Im vergangenen Jahr brachte das K3B bei seiner Partnerfachtagung in Leipzig verschiedene kommunale Akteur*innen, Fachkräfte der Konfliktberatung, Wissenschaftler:innen und viele Interessierte zusammen. Die Tagung eröffnete Raum für anregende Debatten und Austausch, während Impulse zur demokratische Konfliktbearbeitung im Lokalen aus Praxis wie Wissenschaft kamen.</span></p>
</div><div ><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" target="_self" href="https://k3b-saw.de/wp-content/uploads/2025/06/PFT-2024-Dokumentation.pdf"><span class="fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default">zur DOKUMENTATION</span></a></div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konservativer Klimaschutz als Antwort auf die Polarisierung der Klimadebatte? &#8211; Ein Konferenzbericht </title>
		<link>https://www.lokonet.de/konservativer-klimaschutz-als-antwort-auf-die-polarisierung-der-klimadebatte-ein-konferenzbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[von Fritz Reusswig und Wiebke Lass (PIK) Die LoKoNet-Fallstudien zeigen es genauso wie die Forschung anderer Institute: Die deutsche Klimadebatte hat sich in den letzten Jahren stark – auch: emotional – polarisiert, und die Hauptkonfliktachse lässt sich im politischen Raum zwischen den Grünen und der AfD verorten. Obwohl Umfragen wie die letzte Mitte-Studie  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-5 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>von Fritz Reusswig und Wiebke Lass (PIK)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-10"><p>Die LoKoNet-Fallstudien zeigen es genauso wie die Forschung anderer Institute: Die deutsche Klimadebatte hat sich in den letzten Jahren stark – auch: emotional – polarisiert, und die Hauptkonfliktachse lässt sich im politischen Raum zwischen den Grünen und der AfD verorten. Obwohl Umfragen wie die letzte Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (vgl. den <strong><a href="https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=91776&amp;token=3821fe2a05aff649791e9e7ebdb18eabdae3e0fd">Beitrag von Fritz Reusswig und Beate Küpper</a></strong>) zeigen, dass große Teile der Wähler*innen der Parteien der Mitte klimaprogressiv eingestellt sind, also mehr Klimaschutz wollen, hat sich das im letzten Bundestagswahlkampf und auch im aktuellen Koalitionsvertrag von Union und SPD nicht widergespiegelt.</p>
<p>Das zu ändern war das explizite Ziel der 1. Berliner Konferenz für Bürgerlichen Klimaschutz, die am 9. April 2025 im dbb-Forum stattfand. Veranstalter war der gemeinnützige <strong><a href="https://heimatwurzeln.de/">Verein heimatwurzeln e.V.</a></strong> mit Sitz in Bonn. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus dem bürgerlichen Spektrum will der Verein die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen in der Mitte der Gesellschaft fördern. Heimatwurzeln ist Teil des internationalen Netzwerks Our Common Home, das derzeit in 14 Ländern aktiv ist und Klimaschutz als gemeinschaftliche Aufgabe versteht. Heimatwurzeln will die Klimadebatte – und damit letztlich auch die Klimapolitik – aus der aktuellen Polarisierung herausführen, etwa durch die Kampagne „Deutsche Energie“, die die Energiewende als Chance für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliches Wachstum neu erzählt oder das Projekt „LandPerspektiven“, das auf pragmatische Ansätze der Verbindung von Landwirtschaft und Umwelt setzt und Landwirt*innen als Aktive des Klimaschutzes eine Stimme geben möchte.</p>
<p>In Gegenwart von etwa 100 Teilnehmenden – darunter auch wichtige Meinungsmacher*innen der Klimakommunikation und -politik – leitete der Heimatwurzeln-Geschäftsführer Florian Wagner die Konferenz ein. Der Verein hat sich gleich nach seiner Gründung wissenschaftliche Unterstützung eingeholt. Dr. Markus Kollberg, Soziologe an der Berliner Humboldt-Universität, fasste seine Studie zum Thema „Potenziale konservativer Narrative für den Klimaschutz“ (vgl. <a href="https://heimatwurzeln.de/wp-content/uploads/2025/03/narrativstudie_klimaschutz.pdf">www.heimatwurzeln.de</a>) zusammen und konnte zeigen, dass gerade auch konservative Wähler*innen durch eine kluge Kombination klimapolitischer Maßnahmen und ein bürgerliches Narrativ überzeugt werden können, bei der Erreichung des 1,5-Grad-Ziels mitzuwirken. Gitta Connemann, MdB und Mittelstandssprecherin der CDU, rahmte das Ganze stärker politisch. In zwei Panels (1: Deutsche Energie – Nationale Sicherheit &amp; Klimaschutz, 2: LandPerspektiven – Abbau klimaschädlicher Bürokratie) wurden die Aktivitätsfelder des Vereins etwas detaillierter diskutiert. Ein veritabler Oberst von der Heimatschutzdivision, ein Metzger aus Bayern und eine Agrar-Influencerin auf dem Podium belegen eindrücklich: Wer hier nach den „üblichen Verdächtigen“ der Klimadebatte oder gar nach „Klima-Wokeness“ gesucht hätte, wäre definitiv nicht fündig geworden! Bürgerlicher Klimaschutz, das wurde ebenfalls deutlich, ist stark von den oft etwas vernachlässigten ländlichen Regionen geprägt, denen Klimaschutz Identität, Energiesicherheit und regionale Wertschöpfung bringen soll.</p>
<p>Der Ansatz von Heimatwurzeln ist überzeugend: Die Klimadebatte muss dringend raus aus der unheilvollen Polarisierung, in der sie sich in den letzten Jahren festgerannt hat. Dabei auf neue, konservative Narrative zu setzen und diese in der Mitte der Gesellschaft, speziell auch im ländlichen Raum zu verankern, macht ebenfalls Sinn. Intuitiv genauso wie wissenschaftlich. Es bleiben aber einige Fragen: Wie deckungsgleich sind ‚Mitte der Gesellschaft‘ und ‚konservativ‘ eigentlich? Beide Begriffe wurden teilweise bedeutungsgleich verwendet, aber es gibt natürlich Unterschiede. Wie genau sollen (bürgerliche, konservative) Menschen mitgenommen werden, und reichen die Aktivitäten auch für das 1,5-Grad-Ziel? Wie wirkmächtig ist der Ansatz insbesondere in CDU und CSU, worin gerade die Klima-Union in den letzten Monaten eher durch Stillschweigen ‚glänzte‘? Und wie sieht eigentlich ein neues grünes bzw. linkes Klima-Narrativ aus? Diese letzte Frage gehört sicher nicht zum Aufgabenspektrum von Heimatwurzeln. Aber die anderen werden auf einer <strong><a href="https://www.energietage.de/event/p241-konservativer-klimaschutz.html">Veranstaltung mit dem Titel „Konservativer Klimaschutz“ auf den Berliner Energietagen am 28.5.2025</a></strong> diskutiert werden, die LoKoNet-Mitglied Fritz Reusswig organisiert.</p>
<p>Weitere Infos und Fotos zur Veranstaltung<strong> <a href="https://heimatwurzeln.de/2025/03/06/1-bkbk/">hier</a></strong>.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Landkarte zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen der Konfliktbearbeitung in Deutschland</title>
		<link>https://www.lokonet.de/landkarte-zivilgesellschaftlicher-organisationen-und-initiativen-der-konfliktbearbeitung-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lokonet.de/?p=5094</guid>

					<description><![CDATA[von ConflictA und Netzwerk Konfliktbearbeitung  Welche zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen bieten Unterstützung bei der Bearbeitung von Konflikten in Deutschland an? Was ist ihr Hintergrund? Wie gehen sie vor? Und wie sind sie zu finden? Die Landkarte zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen der Konfliktbearbeitung in Deutschland ist im Rahmen einer Online-Befragung entstanden, welche die ConflictA  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p><strong>von C<em>onflictA </em>und <em>Netzwerk Konfliktbearbeitung</em></strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-12"><p>Welche zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen bieten Unterstützung bei der Bearbeitung von Konflikten in Deutschland an? Was ist ihr Hintergrund? Wie gehen sie vor? Und wie sind sie zu finden?</p>
<p><a href="https://conflict-a.de/2024/10/digitale-landkarte-organisationen-der-konfliktbearbeitung-in-deutschland/"><strong>Die Landkarte zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen der Konfliktbearbeitung</strong></a><em> in Deutschland ist im Rahmen einer Online-Befragung entstanden, welche die ConflictA gemeinsam mit dem Netzwerk Konfliktbearbeitung durchführte.</em></p>
<p>Die Karte gibt einen Überblick über die aktuelle Landschaft der Organisationen und Initiativen, die mit unterschiedlichen Zielen und Ansätzen auf lokales Konfliktgeschehen einwirken. Sie unterstützt Akteure und Angebote der Konfliktbearbeitung dabei sichtbarer zu werden.</p>
<p>Ziel der gesamten Studie ist eine Bestandaufnahme von Akteuren der Konfliktbearbeitung in Deutschland. Dabei werden die zugrunde gelegten Ansätze und Methoden, ihre Selbstverständnisse sowie Wirkungsannahmen und die eigene Vernetzung analysiert. Die Ergebnisse sollen in Kürze publiziert werden.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Call for Abstracts „Konflikt &#8211; Raum &#8211; Emotion: Lokale Konflikte verstehen und bearbeiten“</title>
		<link>https://www.lokonet.de/call-for-abstracts-konflikt-raum-emotion-lokale-konflikte-verstehen-und-bearbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hedtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Konferenz des inter- und transdisziplinären Forschungsnetzwerks “LoKoNet”, 25.-27.02.2026, Erfurt  *English version below* Emotionen spielen für die Dynamik lokaler Konflikte eine zentrale Rolle. In Zeiten zunehmender sozialer Polarisierung, umstrittener Migrations- und Klimapolitik und sich verschärfender Spannungen um die gebaute Umwelt wird dies einmal mehr deutlich. Um aktuelle Konflikte im Zusammenhang mit Rechtspopulismus, Migration,  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-7 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-13"><p><strong>Konferenz des inter- und transdisziplinären Forschungsnetzwerks “LoKoNet”, 25.-27.02.2026, Erfurt</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-14 fusion-text-no-margin" style="--awb-font-size:var(--awb-typography4-font-size);--awb-line-height:var(--awb-typography4-line-height);--awb-letter-spacing:var(--awb-typography4-letter-spacing);--awb-text-transform:var(--awb-typography4-text-transform);--awb-margin-bottom:0px;--awb-text-font-family:var(--awb-typography4-font-family);--awb-text-font-weight:var(--awb-typography4-font-weight);--awb-text-font-style:var(--awb-typography4-font-style);"><p><em>*English version below*</em><br />
Emotionen spielen für die Dynamik lokaler Konflikte eine zentrale Rolle. In Zeiten zunehmender sozialer Polarisierung, umstrittener Migrations- und Klimapolitik und sich verschärfender Spannungen um die gebaute Umwelt wird dies einmal mehr deutlich. Um aktuelle Konflikte im Zusammenhang mit Rechtspopulismus, Migration, Klimawandel oder Flächenknappheit zu bearbeiten, greifen argumentative Auseinandersetzungen häufig zu kurz, wenn sie nicht auch deren emotionale Dimensionen einbeziehen. Zu verstehen, wie Affekte und Emotionen in Konflikten wirken, ist daher von entscheidender Bedeutung, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu begreifen.</p>
<p>Der Forschungsverbund <em>Lokale Konflikte und Emotionen in Urbanen Räumen – Transdisziplinäre Konfliktforschung in Wissenschaft-Praxis-Kooperationen</em> (LoKoNet) lädt Interessierte, die zu Konflikten, Raumfigurationen und Emotionen arbeiten, zum Austausch darüber ein, wie emotionale Dynamiken mit räumlichen Praktiken und sozialen Konflikten im Lokalen verflochten sind. In Anlehnung an den <em>emotional turn</em> in den Sozialwissenschaften betrachten wir Emotionen und Affekte als konstitutiv für Interaktionen, asymmetrische Machtdynamiken und die Wahrnehmung von und den Zugang zur Welt. Auf der Grundlage eines relationalen und prozessualen Raum- und Konfliktbegriffs betrachten wir Orte nicht als statische Hintergründe, vermessbare Einheiten oder Territorien, sondern als umkämpfte und von Spannungen und Machtverhältnissen durchzogene Arenen, die durch konkurrierende Aneignungen und Bedeutungen geprägt sind. So können Menschen am „gleichen Ort“ sich überschneidende oder widersprüchliche sozial-räumliche Realitäten wahrnehmen und konstruieren.</p>
<p>Wir sind besonders an Beiträgen interessiert, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen:<br />
• Wie prägen emotionale Dynamiken lokale Konflikte?<br />
• Auf welche Weise tragen Raumkonstruktionen zur Entstehung und Eskalation von Spannungen bei?<br />
• Wie kann uns die Untersuchung von Emotionen dabei helfen Konflikte in Nachbarschaften, in der Stadtplanung, um Migration, um Klimaschutz, in Protesten oder in Polarisierungsprozessen besser zu verstehen und zu bewältigen?<br />
• Welche Rolle spielen Emotionen und Raumkonstruktionen in der Konfliktberatung und -bearbeitung?<br />
• Wie lässt sich das lokale Konfliktgeschehen im Verhältnis zu Gerechtigkeit analysieren?</p>
<p>Wir freuen uns über Beiträge aus einem breiten Spektrum von Disziplinen – z. B. Soziologie, Raumplanung, Sozialpsychologie, Geographie, Konflikt- und Stadtforschung – und professionellen Konfliktbearbeitungskontexten. Sowohl praxisorientierte Forschung als auch theoretische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht.</p>
<p>Außerde ist eine Vielzahl von Einreichungsformaten möglich und willkommen, um einen offenen und dynamischen Austausch zwischen eher theoretischen und eher anwendungsorientierten Beträgen zu fördern. Besonders erwünscht sind innovative und partizipative Formate, die eine inter- und transdisziplinäre Diskussion und Reflexion ermöglichen. Zusätzlich zu Einzelvorträgen sind Vorschläge für ganze Sessions möglich (max. vier Beiträge), Fishbowl-Diskussionen, Runde Tische oder andere interaktive Formate wie Workshops oder dialogbasierte Panels. Wir begrüßen auch experimentelle oder andere Formate, die neue Wege der Forschungspräsentation, der Diskussionsförderung oder der Gewinnung methodischer Erkenntnisse erkunden.</p>
<p>Zur Anregung nachfolgend einige Beispiele für potentielle Themen (auch andere Themen sind ausdrücklich willkommen):<br />
• Nachbarschaftskonflikte und Aushandlungen des Zusammenlebens in Vielfalt<br />
• Migrationsbezogene Konflikte und Fragen von Zugehörigkeit und Ausschluss<br />
• Polarisierungsprozesse in lokalen Kontexten<br />
• Konflikte und Emotionen in der Raum- und Stadtplanung<br />
• Emotionen bei Protestbewegungen und ihren Gegnern<br />
• Konflikte um Energiewendeprojekte und Klimapolitik</p>
<p>Bitte senden Sie ihre <strong>Abstracts bis zum 05.09.2025</strong> mit einer Länge von max. 300 Wörtern auf Deutsch oder auf Englisch <strong>an lokonet@fh-erfurt.de</strong>. Bitte schicken Sie auch eine kurze biographische Angabe mit (max. 150 Wörter). Wir melden uns mit einer Entscheidung ab Anfang September. Präsentationen sind in Deutsch oder Englisch möglich. Bei Interesse koordinieren wir gemeinsame Publikationsprojekte im Nachgang der Konferenz.</p>
</div><div ><a class="fusion-button button-flat button-small button-custom fusion-button-default button-2 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="--button_accent_color:var(--awb-color4);--button_border_color:var(--awb-color4);--button_accent_hover_color:var(--awb-color5);--button_border_hover_color:var(--awb-color4);--button_border_width-top:2px;--button_border_width-right:2px;--button_border_width-bottom:2px;--button_border_width-left:2px;--button_gradient_top_color:var(--awb-color3);--button_gradient_bottom_color:var(--awb-color3);--button_gradient_top_color_hover:var(--awb-color1);--button_gradient_bottom_color_hover:var(--awb-color1);--button_margin-top:20px;" target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.lokonet.de/cfa_lokonet-conference_conflict_space_emotion/"><span class="fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default">Call for Papers (PDF)</span></a></div><div class="fusion-text fusion-text-15 fusion-text-no-margin" style="--awb-font-size:var(--awb-typography4-font-size);--awb-line-height:var(--awb-typography4-line-height);--awb-letter-spacing:var(--awb-typography4-letter-spacing);--awb-text-transform:var(--awb-typography4-text-transform);--awb-margin-bottom:0px;--awb-text-font-family:var(--awb-typography4-font-family);--awb-text-font-weight:var(--awb-typography4-font-weight);--awb-text-font-style:var(--awb-typography4-font-style);"><h3>Call for Abstracts „Conflict &#8211; Space &#8211; Emotion: Understanding and working with local conflicts”</h3>
<p>Emotions play a central role in the dynamics of local conflicts. In times of increasing social polarisation, controversial migration and climate policies and growing tensions over the built environment, this is once again evident. In order to deal with current conflicts related to right-wing populism, migration, climate change or land scarcity, debates often fall short if they do not include emotional dimensions. Understanding how affects and emotions work in conflicts is therefore crucial to understanding current social challenges.</p>
<p>The network <em>Local Conflicts and Emotions in Urban Spaces &#8211; Transdisciplinary Conflict Research in Science-Practice-Cooperation</em> (LoKoNet) invites those interested in conflicts, spatial configurations and emotions to exchange ideas on how emotional dynamics are intertwined with spatial practices and local conflicts. Following the ‚emotional turn‘ in the social sciences, we conceptualise emotions and affects as feelings and intersubjective phenomena that are constitutive of interactions, asymmetrical power dynamics, and perceptions of and access to the world. Based on a relational and processual understanding of space and conflict, we see places not as static backgrounds, measurable units or territories, but as contested arenas permeated by tensions and power relations and characterised by competing appropriations and meanings. Thus, people in the &#8217;same place&#8216; perceive and construct different, overlapping or contradictory socio-spatial realities.</p>
<p>We are particularly interested in contributions that deal with the following questions:<br />
• How do emotional dynamics shape local conflicts?<br />
• In what ways do spatial constructions contribute to the emergence and escalation of conflicts?<br />
• How can the study of emotions help us to better understand and deal with conflicts in neighbourhoods, in urban planning, around migration, in climate protection, in protests or in polarization processes?<br />
• What role do emotions and spatial constructions play in conflict counseling and mediation?<br />
• How can local conflicts be analyzed in relation to justice?</p>
<p>We welcome contributions from a wide range of disciplines &#8211; e.g. sociology, spatial planning, social psychology, geography, conflict and urban research &#8211; and professional conflict councelling and mediation contexts. Both practice-oriented research and theoretical contributions are welcome.<br />
We appreciate a variety of submission formats to foster an open and dynamic exchange. Innovative and participatory formats that enable inter- and transdisciplinary discussion and reflection are particularly welcome. In addition to individual presentations, proposals for entire sessions are possible (with max. four contributions) as well as fishbowl discussions, round tables or other interactive formats such as workshops or dialogue-based panels. We also welcome experimental or other formats that explore new ways of presenting research, facilitating discussion or gaining methodological insights.</p>
<p>Topics may include (but are not limited to):<br />
• Neighborhood disputes and the everyday negotiation of coexistence in pluralistic societies<br />
• Migration-related conflicts and questions of belonging and exclusion<br />
• Polarization processes in local contexts<br />
• Conflicts in spatial and urban planning<br />
• Local protest movements and the role of emotions<br />
• Conflicts about renewable energy projects and climate policy</p>
<p>Please <strong>send your abstracts until September  5th </strong>with up to 300 words <strong>to lokonet@fh-erfurt.de</strong>. Please also include a brief biographical note (max. 150 words). We will get back to you with a decision in early September. Presentations can be held in either English or German. Depending on the interest of participants, we will coordinate follow up publication projects.</p>
</div><div ><a class="fusion-button button-flat button-small button-custom fusion-button-default button-3 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="--button_accent_color:var(--awb-color4);--button_border_color:var(--awb-color4);--button_accent_hover_color:var(--awb-color5);--button_border_hover_color:var(--awb-color4);--button_border_width-top:2px;--button_border_width-right:2px;--button_border_width-bottom:2px;--button_border_width-left:2px;--button_gradient_top_color:var(--awb-color3);--button_gradient_bottom_color:var(--awb-color3);--button_gradient_top_color_hover:var(--awb-color1);--button_gradient_bottom_color_hover:var(--awb-color1);--button_margin-top:20px;" target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.lokonet.de/cfa_lokonet-conference_conflict_space_emotion/"><span class="fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default">Call for Papers (PDF)</span></a></div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LoKoNet: Von der Fallstudie über die Vergleichsanalyse zu neuen Forschungs- und Praxisansätzen der Gegenwartsgesellschaft</title>
		<link>https://www.lokonet.de/rueckblick-auf-die-travelling-conference-in-duisburg-im-september-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Budnik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lokonet.de/?p=4859</guid>

					<description><![CDATA[von Jörg Hüttermann und Johannes Ebner (Institut für Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld)  In den Sozialwissenschaften findet sich eine wachsende Vielfalt an Studien über lokale Räume. Sie erfüllen zumeist den inter- und transdisziplinären Bedarf, unbekannte soziale Erkenntnisgegenstände auszuleuchten. Viele dieser Studien verlieren sich jedoch an die Besonderheit ihres Gegenstandes und finden in allgemeinen  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><p><strong>von Jörg Hüttermann und Johannes Ebner (Institut für Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p>In den Sozialwissenschaften findet sich eine wachsende Vielfalt an Studien über lokale Räume. Sie erfüllen zumeist den inter- und transdisziplinären Bedarf, unbekannte soziale Erkenntnisgegenstände auszuleuchten. Viele dieser Studien verlieren sich jedoch an die Besonderheit ihres Gegenstandes und finden in allgemeinen sozialtheoretischen Debatten kaum Resonanz. Das liegt u. a. daran, dass Forschende allzu oft den Stand der multidisziplinären Debatten über das Lokalräumliche weder kennen, noch reflektieren und infolge immer wieder längst Bekanntes als Neuentdeckung präsentieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund finden Lokalforschungen nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.<br />
Auf unserer Travelling Conference in Duisburg haben wir uns für einen anderen Weg entschieden. Grund dafür ist einerseits, dass wir mit unserer Fragestellung und den empirischen Fallstudien an aktuelle inter- und transdisziplinäre Debatten anschließen wollen – u. a. an die Debatten über den „Emotional Turn“ oder den „Spatial Turn“. Andererseits wollen wir mit entsprechend explorativ gestalteten Fallstudien aber ebenso anschlussfähige Ergebnisse für diese sozialtheoretischen Debatten produzieren. Um diesem Ziel näherzukommen, haben wir beschlossen, nicht einfach nur die üblichen Fallstudien anzufertigen, sondern darauf fußende komparative Querschnittsanalysen zu erstellen, die über das jeweils Besondere des Einzelfalls hinausgehen. Hierfür setzen wir jeweils zwei oder mehrere unserer empirischen Fallstudien unter dem Gesichtspunkt gemeinsam entwickelter und theoretisch abgeleiteter Fragestellungen in Bezug. Dazu gehört u.a. die Frage nach Funktion und Stellenwert lokaler Persönlichkeiten in einer Stadtgesellschaft (bzw. im lokalen Dreieck von Konflikt, Raum und Emotion), die Frage nach dem Zusammenhang von Anerkennungskämpfen und beobachteten Konfliktprozessen oder auch die Frage, wie Mikro- und Makrostrukturen bzw. -ereignisse in lokalen Konflikten in Beziehung stehen.</p>
<p>Im weiteren Verlauf unserer transdisziplinären Vergleichsanalysen wird es darum gehen, durch die Entwicklung neuer Konzepte und Ansätze sowohl den wissenschaftlichen als auch den praktischen Umgang mit Herausforderungen der Gegenwartsgesellschaft zu unterstützen, damit Wissenschaft und Praxis ihrerseits mit den sich wandelnden Wechselwirkungen zwischen Konflikt, Raum und Emotion Schritt halten können. Schon jetzt haben wir im Rahmen von LoKoNet einige empirisch angeregte konflikttheoretische Publikationen (vgl. Hüttermann/Ebner 2023, Tepeli/Straub 2023) auf den Weg gebracht, die sich mit neuen, z. T. schon intern entwickelten und erprobten Verfahren der Erklärung und der Bearbeitung raum- und emotionsbezogener Konflikte befassen. Sie zeigen neue Wege des Erklärens und des Bearbeitens von Konflikt- und Radikalisierungsdynamiken unserer Gegenwartsgesellschaft auf. Des Weiteren wollen wir auch auf dem Gebiet der praktisch-politischen Intervention einen neuen Weg gehen, mit der Entwicklung einer transdisziplinären Wanderausstellung. Dazu wird zunächst aus Lokalpolitiker:innen, Bildenden Künstler:innen und Stadtforschenden (letztere aus dem LokoNet-Projektverbund) ein Arbeitskreis gebildet. Dieser entwickelt jene Wanderausstellung, zunächst unter dem Arbeitstitel: „Verschwörung zum Guten in Kunst, Lokalpolitik und Soziologie“, worin in ineinandergreifenden ästhetischen, wissenschaftlichen und biographischen Beiträgen Gewaltandrohungen gegen lokale Akteure als fundamentale gesellschaftliche Bedrohungen thematisiert werden. Mit einer solchen transdisziplinären Wanderausstellung streben wir an, eine neue Form der Intervention in die aktuell zu beobachtende gewaltförmige Desintegration des demokratischen Gemeinwesens in Stellung zu bringen, – eine Interventionsform, die etwas Anderes und vielleicht auch etwas „Größeres“ bewirken kann, als die Summe des Engagements der zumeist nebeneinander agierenden Akteure aus Kunst, Wissenschaft und Politik auf diesem Feld zu bewirken vermochte.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konflikte und Kunst: Einblicke in das Forschungsnetzwerk LoKoNet</title>
		<link>https://www.lokonet.de/konflikte-und-kunst-einblicke-in-das-forschungsnetzwerk-lokonet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Budnik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 15:06:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Dilek Tepeli (Ruhr Universität Bochum) Lesen Sie hier das ganze Interview mit Dilek Tepeli über das Bochumer Teilprojekt. Das Gespräch führte die Journalistin Katrin Schlotter für das BMBF. Das Kunst- und Kulturfestival Kemnade International war eines der ersten Festivals der kulturellen Vielfalt in Deutschland. Welche Rolle spielen Musik und Kunst bei der  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-9 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Interview mit Dilek Tepeli (Ruhr Universität Bochum)</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-19"><p>Lesen Sie <a href="https://www.geistes-und-sozialwissenschaften-bmbf.de/de/News-Konflikte-und-Kunst-Einblicke-in-das-Forschungsnetzwerk-LoKoNet-3255.html">hier</a> das ganze Interview mit Dilek Tepeli über das Bochumer Teilprojekt. Das Gespräch führte die Journalistin Katrin Schlotter für das BMBF.</p>
<p><em>Das Kunst- und Kulturfestival Kemnade International war eines der ersten Festivals der kulturellen Vielfalt in Deutschland. Welche Rolle spielen Musik und Kunst bei der Bewältigung von Konflikten? Mit dem „Konfliktlabor Kemnade“ begab sich das Bochumer Teilprojekt des BMBF-geförderten Forschungsverbundes LoKoNet auf Spurensuche. </em><span id="more-4863"></span></p>
<p><strong>LoKoNet erforscht die Wechselwirkung von Konflikten, Emotionen und Raumkonstruktionen. Womit befasst sich das Bochumer Teilprojekt?</strong><br />
Das Bochumer Teilprojekt beschäftigt sich im Kern mit Nachbarschaftskonflikten. Diese erscheinen auf den ersten Blick meistens als Auseinandersetzungen um klare Streitpunkte. Die Konfliktparteien geben sachliche Gegenstände und gute Gründe für ihre Positionen und Handlungen (wie etwa Beschwerden bei der Vermieterin) an. Themen wie Lärmbelästigung, verschmutzte Hausflure oder überfüllte Mülltonnen bieten oft den Zündstoff für Streit. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass es nicht immer oder nicht nur um den offensichtlichen Streitgegenstand geht. Vielmehr überdecken oder überlagern manifeste Konfliktinhalte oftmals tieferliegende, latente Sinn- und Bedeutungsebenen von Konflikten, die den Streitparteien selbst nicht immer bewusst sind. Am Beispiel von Nachbarschaftskonflikten zeigen wir, dass sich hinter scheinbar banalen Auseinandersetzungen – etwa um fußballspielende Kinder oder um den Wunsch nach Abstand gegenüber bestimmten Nachbarn – oft latente Bedeutungen und psychosoziale Dynamiken verbergen. Bleiben solche latenten Konfliktebenen unentdeckt, erschwert dies die Kommunikation, Bearbeitung und Beilegung von (Nachbarschafts-)Konflikten.</p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Online-Portal bietet Kommunen Orientierung und Unterstützung im Umgang mit Konflikten</title>
		<link>https://www.lokonet.de/online-portal-bietet-kommunen-orientierung-und-unterstuetzung-im-umgang-mit-konflikten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Budnik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 15:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lokonet.de/?p=4860</guid>

					<description><![CDATA[von Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung und Forum ZFD Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des forumZFD und dem K3B – Kompetenzzentrum für Kommunale Konfliktberatung des Vereins zur Förderung der Bildung Salzwedel e.V. Die Organisationen unterstützen lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung seit Jahren beim Umgang mit Konflikten vor Ort.  Klimakrise und Strukturwandel, Migration und Rechtsruck:  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator" style="align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-bottom:35px;width:100%;max-width:120px;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:var(--awb-color8);border-color:var(--awb-color8);border-top-width:8px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p><strong>von Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung und Forum ZFD</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><em>Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des <a href="https://www.forumzfd.de/de/unsere-arbeit/kommune-konflikt">forumZFD</a> und dem <a href="https://k3b-saw.de/">K3B – Kompetenzzentrum für Kommunale Konfliktberatung </a>des Vereins zur Förderung der Bildung Salzwedel e.V. Die Organisationen unterstützen lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung seit Jahren beim Umgang mit Konflikten vor Ort. </em><span id="more-4860"></span></p>
<p>Klimakrise und Strukturwandel, Migration und Rechtsruck: Kommunen stehen aktuell vor immensen Herausforderungen. „Es ist gut, dass es Menschen gibt, die der Frage nachgehen, wie wir konstruktiv mit Veränderungsprozessen umgehen können“, sagt Miko Runkel, der als Bürgermeister der Stadt Chemnitz das Beratungsangebot des K3B in Anspruch genommen hat. Unter <a href="http://www.kommunale-konfliktberatung.de">www.kommunale-konfliktberatung.de</a> finden Verantwortliche aus Kommunen Erfahrungsberichte aus der langjährigen Beratungspraxis. Sie erfahren, wie ein Beratungsprozess aufgebaut ist und wo er helfen kann.</p>
<p>Kommunale Konfliktberatung ist ein wissenschaftlich fundierter und in der Praxis bewährter Ansatz. Konflikte werden dabei als Teil des menschlichen Zusammenlebens und als Antrieb für positiven Wandel verstanden. Der Ansatz wurde vom K3B und dem forumZFD gemeinsam entwickelt. In dem neuen Online-Portal finden Verantwortliche von Kommunen Erfahrungsberichte aus unserer langjährigen Beratungspraxis. Sie erfahren, wie ein Beratungsprozess aufgebaut ist und wo er helfen kann.</p>
<p><strong>Kommunale Konfliktberatung fördert Demokratie und Zusammenhalt</strong><br />
Die Beratungsleistungen des K3B haben bisher mehr als 15 Städte, Gemeinden und Landkreise aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Anspruch genommen, darunter Gardelegen, Chemnitz, Fürstenberg/Havel, Weißenfels. „In Städten und Gemeinden werden die Auswirkungen der aktuellen Herausforderungen für jede und jeden Einzelnen erlebbar. Hier werden auch konkrete Antworten gefunden. Kommunale Konfliktberatung trägt dazu bei, konstruktive Antworten und Handlungsoptionen zu erarbeiten“, so die Leiterin des K3B &#8211; Kompetenzzentrums für Kommunale Konfliktberatung, Dr. Ulrike Gatzemeier.„Wir glauben, dass Kommunale Konfliktberatung in der aktuell angespannten gesellschaftlichen Lage helfen kann, Gräben zu überbrücken sowie Demokratie und Zusammenhalt zu fördern“, erklärt Julia Burmann, Leiterin des Programms <a href="https://www.forumzfd.de/de/kommuneundkonflikt">„Kommune &amp; Konflikt“</a> beim forumZFD. Die Organisation berät aktuell ein halbes Dutzend Kommunen in ganz Deutschland im Umgang mit Konflikten vor Ort. Darunter sind Großstädte wie Berlin oder Gelsenkirchen ebenso wie etwa die Kleinstadt Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p><strong>Wie funktioniert Kommunale Konfliktberatung?</strong><br />
In der Kommunalen Konfliktberatung machen ausgebildete Berater*innen die unterschiedlichen Perspektiven in einem Konflikt sichtbar. Die Berater*innen treten im Prozess allparteilich auf, so dass möglichst alle an einem Konflikt beteiligten Gruppen gehört werden. So gelingt es, die kommunale Gesellschaft als Ganzes in den Blick zu nehmen, wobei die spezifischen Besonderheiten im Konfliktgeschehen vor Ort gesehen werden. Die Berater*innen unterstützen dabei, passgenaue Handlungsoptionen zu erarbeiten und langfristige Strukturen zur Konfliktbearbeitung in der Kommune zu etablieren. Die Entscheidungskompetenz bleibt im Beratungsprozess bei den lokalen Verantwortlichen: Bürgermeister*innen, Dezernent*innen, Stadträten. „Mir ist es ein Anliegen, mit den lokalen Akteur*innen an konkreten Konfliktlagen vor Ort anzusetzen“, meint Konfliktberaterin Dominique Pannke. „Viele Kommunen sind mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert, aber überall zeigen sich unterschiedliche Auswirkungen.“</p>
<p><strong>Über die Trägerorganisationen</strong><br />
<em>K3B – Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung </em><br />
Das K3B berät seit 2016 Gemeinden, Städte und Landkreise in Deutschland im Umgang mit entstehenden oder bereits eskalierten Konflikten im kommunalen Raum. Den Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung entwickelt das K3B in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Netzwerkpartner*innen stetig weiter. Erfahrungen aus der Beratungspraxis und neue wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Beratungsprozesse ein. Das K3B arbeitet bundesweit. Aktuell liegt der Schwerpunkt in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Das K3B wirbt bundesweit gemeinsam für die Etablierung von Standards im Bereich der Kommunalen Konfliktberatung.</p>
<p><em>forumZFD</em><br />
Das forumZFD ist eine internationale Friedensorganisation mit Sitz in Köln. Seine professionellen Friedenskräfte sind in Deutschland und zwölf weiteren Ländern tätig. Die angegliederte Akademie für Konflikttransformation bildet Menschen für diese Arbeit aus. Das forumZFD setzt mit Kampagnen, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv für eine Friedenspolitik ein. Mit der Kommunalen Konfliktberatung kommt die internationale Erfahrung seit 2009 auch in deutschen Städten und Gemeinden zum Einsatz. Der regionale Schwerpunkt des Beratungsangebot liegt beim forumZFD in NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Das forumZFD bietet darüber hinaus Fortbildungen für Verantwortliche in Kommunen an und fördert deren Austausch in verschiedenen regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen.</p>
</div></div></div></div></div>
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